Materialkunde

Was steckt eigentlich in unserer Wolle?

Merino, Seide, Baumwolle, was ist das eigentlich? Und warum ist "Plastik" in der Wolle etwas Gutes?

Weisse Seidenraupen
Seide
Merino-Schaf auf der Wiese
Merino
Baumwollbluete auf einem Tisch
Baumwolle
2 Alpakas vor gruener Wiese
Alpaka

Seide fühlt sich so leicht und angenehm an, als hätte man fast nichts am Körper. Keine textile Faser kann mit dem Tragekomfort von Seide mithalten und dennoch liegt der Anteil der Seidenfaser unter einem Prozent der weltweiten Faserproduktion. Das liegt wohl daran, dass gute Seide teuer ist und immer noch in die Kategorie Luxusprodukt fällt. Der größte Seidenproduzent ist China.



Der größte Teil der Merinoschafe lebt in Australien, Neuseeland, Südamerika und Südafrika. Die Schafe können höchstens zwei Mal jährlich geschoren werden. Bei der Herkunft der Wolle ist auch der Tierschutz ein wichtiger Aspekt, der beachtet werden muss. Vor allem von australischen Landwirten wird das schmerzhafte Mulesing- Verfahren immer noch angewandt. 

Baumwolle ist ein sehr vielseitiges Material und ist angenehm weich und leicht. Es überzeugt durch seine Langlebigkeit und ist pflegeleicht. Zudem besticht Baumwolle als Naturfaser besonders durch seine Robustheit sowie seine hohe Reißfestigkeit. Gleichzeitig ist das Material scheuerfest und gegenüber Säuren unempfindlich.

Alpakawolle ist sehr beliebt und ist immer häufiger in den Körben und auf den Nadeln von Handarbeitsbegeisterten zu finden. Und das aus gutem Grund, denn Alpakawolle ist nicht nur kuschelig weich, sondern hat auch viele weitere hervorragende Eigenschaften.  

Weisse Seidenraupen
Seide
Merino-Schaf auf der Wiese
Merino
Baumwollbluete auf einem Tisch
Baumwolle
2 Alpakas vor gruener Wiese
Alpaka